Motorisch-funktionelle Behandlung (30 Minuten)

Eine ergotherapeutische motorisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

 

Indikation

 

Funktionsstörungen

  • aktive und passive Bewegungsstörungen
  • Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Schmerz
  • Kontrakturen/Narbenzüge
  • Sensibilitätsstörungen
  • Störungen der Haltung
  • Muskelinsuffizienz, -verkürzungen

 

Fähigkeitsstörungen

  • der Selbstversorgung 
  • der Alltagsbewältigung/ beruflichen Teilnahme
  • der Beweglichkeit
  • der Geschicklichkeit

 

Therapeutische Wirkungen

  • Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster
  • Aufbau physiologischer Muskelfunktionen und Muskelkoordination
  • Verbesserung der Grob- und Feinmotorik
  • Vorbeugung von Fehlstellung/ Fehlhaltung/ Kontrakturprophylaxe
  • Desensibilisierung, Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
  • Narbenabhärtung
  • Schmerzlinderung

 

Therapeutische Ziele

  • Verbesserung und Erhalt der Selbstversorgung
  • Verbesserung der Sensibilität/ Schmerzreduktion/ Schwellungsreduktion
  • Verbesserung und Erhalt der Alltagsbewältigung/ beruflichen Teilnahme
  • Verbesserung und Erhalt der Beweglichkeit, Mobilität und Fortbewegung
  • Verbesserung der Belastungsfähigkeit und Ausdauer
  • Verbesserung und Erhalt der Geschicklichkeit/ Graphomotorik
  • Verbesserung und Erhalt der handlungsorientierten Koordination und Kraft
  • Erlernen von Gelenkschutzmaßnahmen zur Reduzierung der schmerzbedingten Reaktionen
  • Kompensation verlorengegangener Funktionen, Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Umgang im Gebrauch mit Alltagshilfen
  • Wiederherstellung von Alltagskompetenzen auch unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel

 

Leistungen

  • funktionelle Behandlungstechniken
  • handwerkliche, spielerische und gestalterische Behandlungstechniken
  • Maßnahmen zur taktilen Desensibilisierung und Sensibilisierung
  • Handtherapie
  • Einhändertraining/ Umschulung
  • Selbsthilfetraining (Training der Aktivitäten des täglichen Lebens = ATL)
  • Training der Alltagskompetenzen unter Berücksichtigung des Einsatzes von temporären Schienen und der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel (wie z. B. Prothesen)
  • Versorgung und Training mit Alltagshilfen
  • Training mit technischen Hilfen, auch am PC
  • Gelenkschutzmaßnahmen
  • Belastungstraining
  • Beratung zur Integration in das häusliche/ berufliche und soziale Umfeld

 

Für Termine und Fragen setzen Sie sich bitte telefonisch mit uns in Verbindung.

 

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Ihre Ansprechpartnerin für fachliche Fragen ist Nele Hartmann.